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Freitag, 28. Juni 2013

Dreiländergiro Nauders 23.06.2013

Rosi und ich wollten schon lange das Stilfserjoch  mit dem Rennrad befahren. Seppi W. wusste das, und teilte uns mit, dass noch einige Startplätze für die Strecke B beim Dreiländergiro frei wären. Kurzentschlossen meldeten wir uns für den Marathon an. Auch Alexander war sofort begeistert und meldete gleichfalls seine Teilnahme an.

Die Strecke B ist 118 km lang und es müssen 2.700 Höhenmeter bewältigt werden. Der Höhepunkt dieser Strecke ist wohl das Stilfserjoch mit seinen 48 Kehren und einer Höhe von 2.797 Metern.

Start 8:30 Uhr in Nauders, den Reschensee entlang. dann ca. 500 Hm hinunter nach Glums. Ab Prad kam der 28 Km lange Aufstieg aufs Stilfserjoch. War wohl die schönste Bergstraße die wir bisher gefahren sind! Die Abfahrt über den Umbrailpass war spektakulär. Einige Km waren auf groben Schotter zu fahren - mit dem Rennrad eine Herausforderung. Ab Laatsch gings auf einem extrem schwierigen "Radweg", mit einige Rampen mit bis zu 18% Steigung, insgesamt ca. 500 Höhenmeter zurück zum Reschenpass und ins Ziel nach Nauders.

Alexander wurde gesamt Zweiter, mit für uns Normalradler einer unglaublichen Zeit von 3:56:51!!!

Rosi am Stilfserjoch noch einige Minuten hinter mir, überholte mich am Radweg und kam mit einer Zeit von 5:48:38 ins Ziel. Es fehlten ihr nur knapp 30 Sec. auf einen Stockerlplatz. Rosi belegte in ihrer Altersklasse den ausgezeichneten 4. Platz!

Ich kam noch knapp unter sechs Stunden mit einer Zeit von 5:51:38 ins Ziel.

Seppi W. hielt sich gut, er fuhr seinen ersten Marathon in 6:03:53.

Das Wetter war ausgezeichnet und erst bei der Siegerehrung um 17:00 Uhr öffnete der Himmel seine Tore und der vorhergesagte Regen fiel, aber er konnte unsere super Stimmung nicht wegschwemmen!

Liebe Grüße
      Peter






Mittwoch, 20. April 2011

Wien Marathon 2011


Wien Marathon:
17. April 2011
Neue persönliche Bestzeit:
3:31:21

Donnerstag, 23. Dezember 2010

München Marathon 2010

Da mich einige Freunde schon "schräg" über meine Zeit beim München Marathon angesprochen haben, ein kurzer Bericht:

Pünktlich um 10 Uhr, ein Böllerschuß und auf ging's. Marko und ich wurden von Rosi, Lisi und Waltraud unterstützt. Meine Wunschzeit wäre 3:30 gewesen und Marko wollte seinen 1. Marathon um die 4 Stunden laufen!

Leider blieben es wirklich nur Wunschzeiten!

Marko hatte schon bei Km 17 aus unerklärlicher Gründen starke Krämpfe. Mir lief's bis Km 30 recht gut. Hatte meine Zeitvorgaben peinlich genau einghalten, nur so ab Km 32 ging nichts mehr - dachte schon an eine Aufgabe, denn am Marienplatz stand niemand von unseren Damen - aber bitte das soll kein Vorwurf sein - jeder Läufer ist selbst für die Verpflegung zuständig. Aber wenns nicht so läuft sucht man überall eine Ausrede! Ich quälte mich so recht und schlecht die letzten 10 Km teils gehend teils laufend ins Ziel. Marko ging's glaube ich auch nicht viel Besser.
Marko lief seinen 1. Marathon in 4:29, ich meinen 3. Marathon in der bisher langsamsten Zeit in 3:52!


Wir haben beide aus unseren Fehlern gelernt und möchten am 17. April beim Wien Marathon dabei sein und unsere persönlichen Bestzeiten um einiges Verbessern!

Danke an Waltraud, Lisi und Rosi!

Lg Peter


Dienstag, 5. Oktober 2010

10. 10. 2010 um 10:00 Uhr

So, jetzt wird's ernst mit meinem 3. Marathon. Habe gestern die Startnummer für meinen 2. München Marathon erhalten.

Da mein Vorhaben beim Wien Marathon zu starten aus gesundheitlichen Gründen gescheitert ist und ich für den Ötztaler keinen Startplatz erhalten habe ist der München Marathon die einzinge sportliche Herausforderung 2010!

Trainiert habe ich natürlich viel zu wenig, hab mir irgendwie beim Berggehen, laut Doc, eine Beinhautentzündung beim rechten Fuß geholt. Der Doc meint ich sollt's halt versuchen - wenns zu stark schmerzt kann ich ja aufgeben!

Ich werde auf alle Fälle mit meinem Trainingspartner und Freund, "Marko Freund" beim 25. München Marathon starten. Marko läuft seinen 1. Marathon und wird sicher finishen und einiges unter 4 Stunden laufen. Mein Ziel werde ich mir erst am Sonntag nach einigen lauf Kilometern zurechtlegen - je nachdem wie stark die Schmerzen sind - nur irgendwie möchte ich natürlich meinen 3. Laufmarathon im erwürdingen Olympia Stadion beenden.

Es wird sicher wieder ein tolles Erlebnis!

Liebe Grüße Peter

München Marathon Seite

Samstag, 15. Mai 2010

Die Haare bleiben oben !!!!

Da ein Start beim Wien Marathon verletzungsbedingt nicht möglich war, gings heute beim Bäcker Ruetz Halbmarathon um meine "Haarpracht".

Mein Gegner war diesmal nicht die Uhr, sondern mein vielleicht zukünftiger Schwager und Trainingspartner Marko.

Bei einem Trainingslauf kamen wir auf folgende Idee:

Sollte Marko schneller sein als ich, würde er mir meine Haare gleich im Ziel abrasieren, umgekehrt müßte er seine Haare bis Weihnachten wachsen lassen!

Mit einer Zeit von 1:24 habe ich aber Gott sei Dank sie Sache für mich Entscheiden können, Marko kam 7 Minuten nach mir ins Ziel - für knapp ein halbes Jahr Lauftraining eine super Leistung lieber Marko und über deine Haare können wir ja noch bei einen guten Glas Wein reden.

Lg. Peter


Auf geht's in die 2. Runde


Marko mit Unterstützung von Markus kurz vor dem Ziel

Mittwoch, 25. November 2009

Marathonfeier 2009

Als kleines Danke luden wir letzten Samstag alle die uns bei unseren Marathons unterstützten zu einer kleinen, aber feinen Marathonfeier ein.
Liebe Grüße Rosi und Peter






PS: Möchte mich an dieser Stelle bei meiner Familie für den hektischen Samstag entschuldigen. Trotz einer Woche Vorbereitung für die Feier ging mir zum Schluß die Zeit aus - um 18:00 funktionierte die Technik noch nicht richtig! Aber mit vereinten Kräften (auch Schwager Seppi mußte mitarbeiten) klappte die Fete dann, so glaube ich, recht ordentlich.

Danke nochmals an Alle die für's Gelingen unserer Marathonfeier mitgeholfen haben.

Peter

Sonntag, 11. Oktober 2009

München Marathon 2009

Beim Münchner Marathon lernte ich mich im Grenzbereich zu bewegen.

Eine Woche Trainingspause gönnte ich mir nach dem Ötztaler. Zur Vorbereitung auf meinen dritten Marathon blieben mir nur vier Wochen. Wobei der Umstieg vom Rennrad zum Laufen um einiges leichter ist als umgekehrt. Mein Training auf meinen zweiten Laufbewerb ging ich recht gelassen an.
Ich lief um fünf Uhr am Morgen, oder am Abend nach der Arbeit, meist nur 10-15 Km Einheiten.
An den drei Wochenenden versuchte ich in Blöcken zu trainieren. Zwei Wochen vor München lief ich meine einzige längere Strecke, 30 Km bei der mich Markus W. mit dem Rad begleitete.

So vorbereitet starteten Rosi, Magdalena und ich am Sonntag um 7:30 Uhr Richtung München. Bis Garmisch Partenkirchen regnete es in Strömen und die Temperaturanzeige im Auto stieg nicht über 8Grad. Ich machte mir schon Gedanken über die Bekleidung, bin noch nie länger als eine Stunde im Regen gelaufen. Meine Bedenken waren aber umsonst, im Olympiapark in München angekommen stieg die Temperaturanzeige auf 13 Grad und kein Regen mehr, fast ideale Bedingungen.
In der Eventhalle holten wir noch meine Startnummer und machten einen Rundgang in der Marathonmesse.


Olympia Stadion - Vorbereitungen für den Zieleinlauf

Kurz vor dem Start kam meine Schwester Waltraud vorbei um mir alles Gute zu wünschen und Rosi und Magdalena mit der U-Bahn durch München zu lotsen. Diesmal stellte ich mich in den ersten Startblock, man hat ja einiges dazugelernt!

Punkt 10 Uhr ein Böllerschuss und los ging‘s. Ich startete mit dem Vorsatz meine Zeit vom Wien Marathon zu unterbieten. So um die 3:45 wollte ich laufen. Die ersten zwei, drei Kilometer lief ich hinter dem 3:45 Pacemaker. Ich fühlte mich aber richtig gut, so beschloss ich ein bisschen schneller zu laufen.

Die ersten 10 Kilometer schafte ich in 50:06. So ca. bei Kilometer 20 schaute ich plötzlich in 8 überraschte Augenpaare. Rosi, Magdalena, Waltraud, Lisi, Marko, Maria, Walter und der kleine Simon hatten mich erst einige Minuten später erwartet! Ein kurzes anfeuern und schon war ich wieder allein in der Masse.

Warten auf Peter

Die Zeit für den 1. Halbmarathon 1:43:48 ! Jetzt wurde mir klar, dass ich sehr hoch pokere. Ich wusste, dass ich eigentlich zu schnell unterwegs war, dachte mir aber mit Marias Unterstützung, sie wollte ab Km 30 mitlaufen, werde ich schon irgendwie die letzten 10 Kilometer schaffen und vielleicht knapp unter 3:40 laufen. Bei Kilometer 27 überholte mich plötzlich der 3:30 Pacemaker. Ich war total überrascht, denn ich hatte den 3:30 Läufer nie überholt, zumindest habe ich ihn nie gesehen. Mir ging die 3:30 Zeit nicht aus dem Kopf. So blieb ich dem Pacemaker 3:30 dicht auf den Fersen. Merkte aber bald, dass ich sein Tempo wenn ich das Ziel sehen wollte nicht halten konnte.

Meine Füße wurden immer schwerer. Irgendetwas trieb mich an um den 3:30 Läufer nicht zu verlieren. Endlich Abwechslung bei Km 29 standen wieder meine „Fans“ und Maria lief ab dem Marienplatz mit.
Km 30 – Zeit 2:27:31 und der Pacemaker 3:30 noch in Sicht. Ich wusste: „Jetzt geht’s ans Eingemachte“. Maria hatte Red Bull und Bananen dabei. Zuerst einen großen Schluck - vielleicht beflügelt das Getränk wirklich?
Bei Km 31 ließ ich den Pacemaker 3:30 ziehen, ich wollt ja laufend ins Ziel kommen. Ab Km 36 war ich am Ende! Zrotz ständigen guten zureden von Maria mußte ich, um mich zu erholen einige Meter gehen. Der Mann mit dem Hammer hat mich voll erwischt! Ich kannte das Gefühl bis dahin nicht, mein Körper war total leer. Kraftlos stolperte ich mehr oder weniger dahin. Bei Km 38 lief auf einmal, wie aus heiterem Himmel gefallen Markus neben mir. Ich war zu fertig um mit ihm zu sprechen. Ich höhrte in nur sagen: „Lass es rollen, du liegst gut in der Zeit, lass es laufen!“.

Von Km 39 – 40 weiß ich nicht mehr viel. Maria und Markus redeten ständig auf mich ein. Ich mußte alle paar hundert Meter einen „Spatziergang einlegen“.


Km 41, begleitet von Maria und Markus


Ab Km 40 konnte ich halbwegs wieder laufen, wirkte das Dosengetränk vielleicht doch?
Bei Km 41 standen wieder meine "Fans" (Nachher erfuhr ich dass auch Pam unerwertet dabei war.)

Beim Stadion Eingang winkte ein Ordner meine zwei treuen Begleiter heraus. So genoß ich den Einlauf in das ehrwürdige Olympia Stadion und die ¾ Runde auf der Tartanbahn bis zum Ziel ganz alleine!
Meine Zeit 3:40:40 ! Damit meine Wunschzeit um 5 Minuten unterboten, aber der Vierer stört mich ein bisschen. 41 Sekunden schneller und der Tag wäre perfekt gewesen
Lg Peter









Müde im Ziel

Danke für die super Unterstützung an:

Rosi und Magdalena,

Waltraud,

Lisi und Marko,

Maria und Walter mit Simon,

Pam und Markus.

Mittwoch, 9. September 2009

München Marathon


Wien Marathon und Ötztaler Radmarathon sind ja schon wieder Geschichte. Habe mich heute für meinen 3. Marathon 2009 angemeldet.
Am 11. Oktober 2009 um 10:00 Uhr möchte ich meinem 2. Laufmarathon in München in Angriff nehmen. Die noch verbleibenden 4 Wochen werde ich in meiner knappen Freizeit ein möglichst wirksames Training durchziehen um meine Zeit von Wien zu Verbessern.

Link zum München Marathon

Beste Grüße Peter

Montag, 31. August 2009

Unser Traum ging in Erfüllung

Zur Orientierung das Höhenprofil des "Ötztaler Radmarathon"

Bericht vom Ötztaler Radmarathon 2009:

Links und rechts vor und hinter mir alles chaotische Radler, ich der noch nie in einem großen Feld geradelt ist mittendrin. Vor mir krachte es – es läutete! Gott sei Dank nur ein Traum. 4 Uhr morgens und der Wecker riss mich aus meinem Alptraum.

Von diesem Schock erholte ich mich bei einem super Frühstück das Rosi hergerichtet hat. Ich lud inzwischen die Räder ins Auto. Um 5 Uhr früh ging‘s dann Richtung Sölden.

Kurz vor 6 Uhr erreichten wir Sölden. Unsere Dressen hatten wir schon zu Hause angezogen, ich musste nur noch den Luftdruck der Reifen kontrollieren, Radcomputer, Satteltaschen und Trinkflaschen auf die Rennräder geben. So jetzt wurde es ernst mit unserem Traum vom Ötztaler, wir rollten zum Start. Es war recht kalt nur 5 Grad. Wir standen bei der 1000m Markierung und vor uns waren sicher mehr als 3000 RadlerInnen!

6:45 Uhr mit einem Kanonenschuss ging‘s für die 1. Startgruppe los. Ein letztes Busserl, um 6:53 fuhren wir durch den Startbogen. Die 238 Km warteten.
Rosi und viele die den Ötztaler schon gefahren sind warnten mich vor den 31 schnellen Kilometern bis Ötz. Ich dachte kurz an meinen Traum. Es hieß höllisch aufpassen, mit respektvollem Abstand zum Vordermann und am rechten Straßenrand galt’s den ersten Streckenabschnitt im Feld mit ca. 4200 Gleichgesinnten heil zurückzulegen. Trotz einiger Stürzte im Feld und zwei Notbremsungen war die schnelle Fahrt nicht so gefährlich wie mir prophezeit wurde.



Ötz, bei Seppi kurz umziehen und der Anstieg nach Kühtai beginnt

In Ötz erwartete uns Seppi mit warmen Tee, er nahm uns Windjacken, Beinlinge und lange Handschuhe ab, denn für den 18,5 Km langen Anstieg zum Kühtai wollten wir jeden unnötigen Ballast loswerden. Ich hatte mir vor dem Marathon so meine Taktik zurechtgelegt. Jeden Berg um ca. 5 Minuten schneller als Rosi zu fahren. Ob sich das ausgehen würde? Den Aufstieg zum Kühtai ging ich langsam an. Es waren 1.200 Höhenmeter und Steigungen bis 18,5 % zu bezwingen. Mitten im steilsten Anstieg befand sich baustellenbedingt eine Engstelle die zudem nicht asphaltiert war. Es bildete sich ein Stau. Alle Radler mussten ihr Gefährt ca. 500 Meter schieben. In dem Gedränge konnte Rosi wieder zu mir aufschließen – nichts war mit meinem Vorsprung! Fast gleichzeitig erreichten wir Kühtai.

Dort erwarteten uns:

Karin, Peter, Felix und Valentina. (die Frühaufsteher)

Es hieß wieder Windjacken Beinlingen und Kappen anziehen und frische Getränken und Riegeln auszufassen. Rosi startete vor mir in die lange Abfahrt nach Kematen. Irgendwo vor den Galerien überholte ich Rosi und kam kurz vor ihr in Kematen an.


Kematen, auf geht's zum Brenner



Dort wurden wir vom halben Familienclan erwartet:


Walter, Maria, Ramona, Martin und Simon
Lisi und Marko
Bernhard, Alexander,
Markus und Magdalena

Von Kematen bis zum Brenner radelten unsere zwei Jungs Bernhard und Alexander mit. Im Windschatten der Beiden war Innsbruck schnell erreicht. Am Anstieg zum Bergisel wurde es Rosi zu schnell, deshalb machte Bernhard für mich und Alexander für Rosi das Tempo. Um endlich auf Rosi einen Vorsprung herauszufahren trieb ich Bernhard immer wieder an. Mein Tempomacher überholte Gruppe um Gruppe, es war ein riesiger Spaß. Bei Gries ging Bernhard die Luft aus, so fuhr ich über meine Verhältnisse weiter zum Brenner.

Brenner erreicht, Empfangskomitee:


Karin und Peter, Felix und Valentina (kamen von Kühtai)
Lisi und Marko (kamen von Kematen)
Seppi, war in Ötz und Kematen (der ab hier mitradelt)
Magdalena

Rosi kam mit Alexander 5 Minuten später zum Brenner. Die Hälfte des „Ötztalers“ zumindest der Kilometer nach war erreicht!

Mit frischem Proviant und mit Seppi als Betreuer ließ ich bis Sterzing die Räder richtig rollen. Aber irgendetwas stimmte nicht! Bei jedem Antritt verkrampften die Unterschenkel. Sollte das Tempo zum Brenner zu schnell gewesen sein? Am Anstieg zum Jaufen machte Seppi eine Pinkelpause – war mir sehr recht, hatte ja noch kein Wort über mein Leiden gesagt und hoffte mit lockerem Kurbeln wieder in Tritt zu kommen. Am linken Straßenrand machte ich eine kleine Inzinger Gruppe aus: Leni, Marina, Simon und Mario. Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Zwei Kehren weiter stieg ich kurz vom Rad, versuchte aber trotz Krämpfe weiterzufahren. Kam aber nur einige Kilometer weit. Ich musste vom Rad die Krämpfe waren zu stark. Mir war zum weinen, ich wusste am Jaufenpass schon Krämpfe zu haben bedeutet mein Traum vom Ötztaler ist wie eine Seifenblase geplatzt!



Ausgeträumt ?


Legte mich am Straßenrand nieder. Seppi, mein treuer Begleiter hatte Cola, Brot und Kuchen dabei. In kürzester Zeit schlang ich Alles hinunter. Unzählige Radsportler radelten vorbei, ich hatte bei jedem das Gefühl, ich bin die größte Lachnummer. Als auch Rosi vorbeifuhr und ich ihr nachrief: „Fahr weiter und warte nicht!“ war ich auch moralisch am Boden. So leicht wollte ich aber nicht Aufgeben. Nahm alle meine Kräfte zusammen setzte mich aufs Rad, versuchte so locker wie möglich weiter zu kämpfen. Meine Gedanken spielten verrückt, zwischen Aufgabe, den Jaufenpass schaffen und irgendwie übers Timmelsjoch kommen, oder im Besenwagen Sölden erreichen.
Mit Seppis moralischer Unterstützung konnte ich wieder einen runden Tritt fahren. Mein Respekt vor jedem/jeder „Ötztaler FinisherIn“ wuchs mit jeder Kehre. Jetzt hatte ich auch Zeit das herrliche Bergpanorama zu genießen. In der vorletzten Kehre gab‘s noch eine kleine Überraschung. Joe und Gitti in den Inzinger Dressen feuerten mich an. Mit allen meinen Kräften schaffte ich den vorletzten Berg. ¾ der Strecke war erledigt.




Labstation am Jaufenpass

Rosi war (wartete sie etwa auf mich?) noch an der Labstation und Seppi hat für Verpflegung gesorgt. Hier das Menü: 2-mal Nudelsuppe, Brot mit Käseaufstrich und zum Abschluss einen Schluck „Red Bull“. So gestärkt fuhren wir gemeinsam die Abfahrt nach St. Leonhard hinunter.

Den Anstieg zu Timmelsjoch radelten wir gemeinsam. Jetzt wurde der Marathon langsam ein Genuss! Traum Wetter und keine Krämpfe mehr. So fuhren wir gemeinsam durch den Red Bull Bogen am Timmelsjoch, Seppi hat das tolle Foto geschossen!

Timmelsjoch, wir haben den letzten "Hügl" geschafft !


Den Gegenanstieg zur Mautstelle geschafft und dann ging’s mit Seppi als Tempomacher hinunter zum Ziel. In Sölden wurden auch die langsameren FahrerInnen mit Glocken (Danke Klaus) und anderen Krachinstrumenten begrüßt.

Wir wurden von

Lisi, Marko, Ramona und Magdalena
500 Meter vor dem Ziel erwartet.

Das Ziel in Sölden gemeinsam erreicht

Der Traum vom Ötztaler ging in Erfüllung. Hand in Hand, und mit kleinen Freudentränen (die aber niemand sah) unter der Radbrille überquerten wir die Ziellinie.

Zwei müde Radler
Rosi und Peter



Unsere Zeiten:
Rosi: 11:45.58,5
Peter: 11:45.58,8



Wir haben das Ziel erreicht, danke für die tolle Unterstützung !


Besonders an:

!!! Seppi !!!

Peter und Karin mit Felix und Valentina

Walter und Maria mit Ramona, Martin und Simon

Lisi und Marko

Magdalena, Bernhard, Alexander und Markus

Allen die uns an der Strecke anfeuerten oder uns im Ziel gratulierten


glg zwei glückliche Finisher Rosi & Peter



zur Veranstalterseite Ötztaler Radmarathon

zur Ergebnislisten



Freitag, 28. August 2009

Unser (Alp)Traum - der Ötztaler Radmarathon

Der Tag der Wahrheit - Sonntag 30. August 6. 45 Uhr Start zum Ötztaler Radmarathon 2009.




Seit gut einem halben Jahr dreht sich bei Rosi und mir alles um den "Ötztaler"! Der Urlaub wurde zum Trainingslager, an den Wochenenden wurde zu dreier Blöcken geradelt und nach der Arbeit noch schnell eine Locherbodenrunde. So sammelte Rosi ca. 5 500, ich ca. 3 500 Km. Damit unser Traum nicht an der Technik scheitert habe ich heute unsere Rennräder auf Vordermann gebracht.

  • neue Reifen und Schläuche


  • neue Ketten


  • alle Züge neu


  • Bremsschalthebel zurückgebaut von 10 auf 9 fach - damit mit der Kompaktkurbel 34/50 der 9 fach Mountainbike Zahnkranz 11-32 gefahren werden kann. (für Insider: wir sind nur mittlere Hobbyfahrer und brauchen eine Notübersetzung wenn die Akkus leer werden oder die Krämpfe kommen)

Rosi ist ja schon eine erfahrene Ötztaler Marathon Radlerin. Ihr Ziel für heuer wäre 12 Minuten schneller als 2008 und damit unter 12 Stunden zu bleiben.


Mein Ziel wäre in erster Linie zu Finischen. Ich habe einen höllischen Respekt vor den 238 Km und den 5 500 Höhenmetern und ich weiß noch nicht wie ich den Marathon angehen werde. Schön wäre es, gemeinsam die Ziellinie in Sölden zu überqueren. Ich vergleiche den Ötztaler mit unserer 26 jährigen Ehe - gemeinsam muß man sich Alles erarbeiten, manchmal geht's leicht - bergab, dann muss man hart arbeiten - bergauf, aber es ist immer wieder schön ein gemeinsames Ziel zu erreichen um sich einen Traum zu erfüllen!



lg. ein leicht nervöser Peter




Montag, 20. April 2009

42 195 - 3:51:18

Foto Rosi, bei Km 9

Heute kann ich es zugeben – mit fiel gestern am Heldenplatz ein riesen Stein vom Herzen!
Aber Alles der Reihe nach.
Die Vorbereitung auf den Wien Marathon liefen leider nicht wie geplant. Vor ca. vier Wochen verletzte ich mir bei einem Sturz den linken Zehenballen, an ein Training war dadurch zwei Wochen lang nicht zu denken. Mit Radfahren versuchte ich meine Form nicht ganz zu verlieren. Eine Woche vor dem Wien Marathon konnte ich 10 Kilometer ohne Schmerzen laufen, so entschied ich mich erst am Donnerstag, beim Marathon am Sonntag zu starten.
Da ich nicht wusste wie weit ich laufen kann, war’s mir sehr Recht, dass mich nur Rosi begleitete – es gab aber eine riesige Überraschung. Rosi und ich waren schon Abendessen, wir besprachen im Hotelzimmer den Ablauf für meinen „großen Tag“. Da klingelte das Handy, Seppi war am Telefon und sagte er sei auf der Fahrt nach Hause und wünsche mir alles Gute, er würde am Sonntag eine Schi tour auf die Peider machen und den Zieleinlauf der Spitzenläufer im Fernsehen verfolgen. Fünf Minuten später klopfte jemand an unserer Zimmertür – mir blieb die Spucke im Hals stecken – Seppi , Tanja, Lisi und Marko standen im Zimmer. Sie meinten, sie wollen mich bei meinem ersten Marathon unterstützen, das war für sie immer schon klar! Die Überraschung war perfekt gelungen! So nun zum Marathon.
Die Stimmung am Start war sensationell. 29 000 StarterInnen, Donauwalzerklänge, Bilderbuchwetter und die Unterstützung „meiner Fans"- Gänsehautstimmung pur ! !

Die ersten 20 Km vergingen wie eine 3 Km Trainingsrunde. Puls nicht über 155, ich wusste ja nicht wie mein Körper die Belastung verkraftet. Ich fühlte mich gut und getraute mich mein Tempo vorsichtig zu steigern. Da auch bei Km 35 der Mann mit den Hammer nicht kam und mich ab Km 38 Seppi und Marko begleiteten gab ich bis ins Ziel Vollgas. Zieleinlauf fast in Trance – ein 12 Jahre alter Traum ging in Erfüllung. Zeit nicht ganz so wichtig- bin aber stolz unter 4 Stunden geblieben zu sein.


Danke für die super Unterstützung an Rosi, Lisi, Tanja, Seppi und Marko.

Ein glücklicher Finisher
Link zum Wien Marathon

Freitag, 13. März 2009

3 x Marathon

1. Marathon: Wien am 19 April 2009
So, jetzt wird' s ernst mit meinem Vorsatz vom Vorjahr. Habe mich für den Wien Marathon am 19. April angemeldet. Trotz der schlechten Witterung (nur für Läufer und Radler) habe ich mich mit Tourengehen, Bergwandern und Ergometerfahren einigermaßen in Form gebracht. Die letzten 4 Wochen bis zum Marathon trainiere ich noch 5-6 mal pro Woche um hoffentlich bei meinem 1. Antreten das Ziel zu erreichen. Meine Wunschzeit über die 42,195 Km wäre knapp unter 4 Stunden, denn beim 1. Marathon macht man, laut Aussagen einiger Freunde, trotz guter Vorbereitung noch einiges Falsch.

2. Marathon: Ötztaler Radmarathon am 30. August 2009
Vor diesem Vorhaben habe ich sehr großen Respekt! Rosi hat den Ötztaler schon 2 x geschafft.
Hoffe sie verrät mir einige Tipps damit ich mit ihr meinen 1. Ötztaler finishen kann. Zeit ist egal - nur durchfahren zählt für mich.

3. Marathon: München am 11. Oktober 2009
Sollte ich den VCM (Vienna City Marathon) und den Ötztaler gut überstanden haben, wäre es mein Wunsch beim München Marathon 2009 zu starten. Die Strecke kenne ich schon teilweise vom Vorjahr. Bin mit Tanja und Lisi einige Km beim Marathon 2008 mitgelaufen.

Das Antreten bei den 3 Marathons ist nur ein grober Saisonplan, sollte ich aus gesundheilichen Gründen, oder Wetterbedingt nicht starten können so geht für mich die "Welt nicht unter"- es gibt ja auch ein Jahr 2010, 2011, 2012 usw., usw.

lg Peter



Link zum Wien Marathon 2009



Link zum Ötztaler Radmarathon 2009


Link zum München Marathon 2009

Montag, 20. Oktober 2008

Marathon Test

Das Marathon Virus hab ich mir in München letztes Wochenende eingefangen. Tanja und Lisi liefen beim Münchner Marathon mit. Wir waren als Fans dabei!

Ein bis drei Mal die Woche ging ich in den letzten zwei Monaten laufen (nicht trainieren). So kam mir am Sonntag in den Sinn einen Trainings-Marathon zu laufen. Eine 10 Kilometer Runde war mit Hilfe von Google Earth bald erstellt und eine 2,195 Km Schlussrunde war auch bald gefunden.

Trotz Warnungen von eingefleischten Marathon Finishern entschloss ich mich kurz nach 10:00 Uhr, zu Mittag den Versuch die 42,195 Km zu laufen. Nach kurzer Einweisung meinerTochter Magdalena, wo ich gerne Verpflegung und Zwischenzeiten bekommen würde, startete ich Punkt 12:00 Uhr, ohne ordendliches Ausdauertraining, ohne Pulsmesser und ohne Uhr, den Versuch.

Ich wollte die ersten 10 Km locker angehen - verschätzte mich aber komplett . 45 Minuten für die ersten 10 Km waren viel zu schnell. So war leider auch beim ausgemachten Verpflegungspunkt niemand - ich war 15 Minuten zu schnell - geplant war eine Endzeit um 4 Stunden. So ging ich die zweiten 10 Km ohne Wasser und ohne meine Zeit zu wissen an.

1:40 für 20 Km. Endlich war ich beim Verpflegungspunkt - wollte den Versuch eigentlich schon aufgeben - 20 Km ohne Wasser und ohne die Zeitinformationen - das kann nicht gutgehen kam mir immer wieder in den Sinn!

Aber ab Km 20 begleitete mich Rosi mit dem Rad einige Km, so konnte ich Essen und Trinken soviel ich konnte. Ich glaubte, dass ich mit einer sehr langsamen Runde mich wieder erholen könnte.

30 Km in 2:50 war ja nicht so schlecht - aber der Hammer kam bei Km 35 ab da ging nichts mehr mit laufen - ich war total leer - konnte daher nur mehr ins Ziel gehen.

40 Km in 4:10 und für die letzten 2,195 Km brauchte ich 18 Minuten ! !

Endzeit 4:28



Bei diesem Versuch habe ich sehr viel falsch gemacht und ich glaube ich habe einiges gelernt.

Der Marathon Virus hat sich aber in meinen Körper festgesetzt und ich möchte 2009 mit richtiger Vorbereitung einen großen Marathon Laufen.

lg Peter

Montag, 13. Oktober 2008

München Marathon 2008









Familie Egger gratuliert den zwei Finisherinnen Tanja und Lisi recht herzlich.

München Marathon 2008