War wieder eine beeindruckende Darbietung!
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Weihnachts- und Neujahrsgrüsse
War wieder eine beeindruckende Darbietung!
Mittwoch, 25. November 2009
Marathonfeier 2009
Liebe Grüße Rosi und Peter
PS: Möchte mich an dieser Stelle bei meiner Familie für den hektischen Samstag entschuldigen. Trotz einer Woche Vorbereitung für die Feier ging mir zum Schluß die Zeit aus - um 18:00 funktionierte die Technik noch nicht richtig! Aber mit vereinten Kräften (auch Schwager Seppi mußte mitarbeiten) klappte die Fete dann, so glaube ich, recht ordentlich.
Danke nochmals an Alle die für's Gelingen unserer Marathonfeier mitgeholfen haben.
Peter
Sonntag, 11. Oktober 2009
München Marathon 2009
Eine Woche Trainingspause gönnte ich mir nach dem Ötztaler. Zur Vorbereitung auf meinen dritten Marathon blieben mir nur vier Wochen. Wobei der Umstieg vom Rennrad zum Laufen um einiges leichter ist als umgekehrt. Mein Training auf meinen zweiten Laufbewerb ging ich recht gelassen an.
Ich lief um fünf Uhr am Morgen, oder am Abend nach der Arbeit, meist nur 10-15 Km Einheiten.
An den drei Wochenenden versuchte ich in Blöcken zu trainieren. Zwei Wochen vor München lief ich meine einzige längere Strecke, 30 Km bei der mich Markus W. mit dem Rad begleitete.
So vorbereitet starteten Rosi, Magdalena und ich am Sonntag um 7:30 Uhr Richtung München. Bis Garmisch Partenkirchen regnete es in Strömen und die Temperaturanzeige im Auto stieg nicht über 8Grad. Ich machte mir schon Gedanken über die Bekleidung, bin noch nie länger als eine Stunde im Regen gelaufen. Meine Bedenken waren aber umsonst, im Olympiapark in München angekommen stieg die Temperaturanzeige auf 13 Grad und kein Regen mehr, fast ideale Bedingungen.
In der Eventhalle holten wir noch meine Startnummer und machten einen Rundgang in der Marathonmesse.
Olympia Stadion - Vorbereitungen für den ZieleinlaufPunkt 10 Uhr ein Böllerschuss und los ging‘s. Ich startete mit dem Vorsatz meine Zeit vom Wien Marathon zu unterbieten. So um die 3:45 wollte ich laufen. Die ersten zwei, drei Kilometer lief ich hinter dem 3:45 Pacemaker. Ich fühlte mich aber richtig gut, so beschloss ich ein bisschen schneller zu laufen.
Die ersten 10 Kilometer schafte ich in 50:06. So ca. bei Kilometer 20 schaute ich plötzlich in 8 überraschte Augenpaare. Rosi, Magdalena, Waltraud, Lisi, Marko, Maria, Walter und der kleine Simon hatten mich erst einige Minuten später erwartet! Ein kurzes anfeuern und schon war ich wieder allein in der Masse.
Warten auf Peter
Km 41, begleitet von Maria und Markus
Ab Km 40 konnte ich halbwegs wieder laufen, wirkte das Dosengetränk vielleicht doch?
Bei Km 41 standen wieder meine "Fans" (Nachher erfuhr ich dass auch Pam unerwertet dabei war.)
Beim Stadion Eingang winkte ein Ordner meine zwei treuen Begleiter heraus. So genoß ich den Einlauf in das ehrwürdige Olympia Stadion und die ¾ Runde auf der Tartanbahn bis zum Ziel ganz alleine!
Meine Zeit 3:40:40 ! Damit meine Wunschzeit um 5 Minuten unterboten, aber der Vierer stört mich ein bisschen. 41 Sekunden schneller und der Tag wäre perfekt gewesen
Lg Peter


Müde im Ziel
Danke für die super Unterstützung an:
Rosi und Magdalena,
Waltraud,
Lisi und Marko,
Maria und Walter mit Simon,
Pam und Markus.
Sonntag, 13. September 2009
Die Legende - Karwendelmarsch wiederbelebt
Wir waren als Zuschauer dabei. Es war ein feines kleines Event - das mit einigen Verbesserungen sicher wieder zur Legende aufsteigen könnte.
Müde, aber glücklich im Ziel !
Wir gratulieren dem "sportlichen Paar'l"zu dieser super Leistung.
Familie Egger
PS. diese sportliche Herausforderung wäre eine Überlegung für die Saison 2010 Wert!
Termin 28. August 2010.
Termin Ötztaler Radmarathon 29. August 2010 wird wohl eine schwierige Entscheidung.
Zur Seite Karwendelmarsch 2009
Mittwoch, 9. September 2009
München Marathon
.jpg)
Wien Marathon und Ötztaler Radmarathon sind ja schon wieder Geschichte. Habe mich heute für meinen 3. Marathon 2009 angemeldet.
Am 11. Oktober 2009 um 10:00 Uhr möchte ich meinem 2. Laufmarathon in München in Angriff nehmen. Die noch verbleibenden 4 Wochen werde ich in meiner knappen Freizeit ein möglichst wirksames Training durchziehen um meine Zeit von Wien zu Verbessern.
Link zum München Marathon
Beste Grüße Peter
Montag, 31. August 2009
Unser Traum ging in Erfüllung
Zur Orientierung das Höhenprofil des "Ötztaler Radmarathon"
Von diesem Schock erholte ich mich bei einem super Frühstück das Rosi hergerichtet hat. Ich lud inzwischen die Räder ins Auto. Um 5 Uhr früh ging‘s dann Richtung Sölden.
Kurz vor 6 Uhr erreichten wir Sölden. Unsere Dressen hatten wir schon zu Hause angezogen, ich musste nur noch den Luftdruck der Reifen kontrollieren, Radcomputer, Satteltaschen und Trinkflaschen auf die Rennräder geben. So jetzt wurde es ernst mit unserem Traum vom Ötztaler, wir rollten zum Start. Es war recht kalt nur 5 Grad. Wir standen bei der 1000m Markierung und vor uns waren sicher mehr als 3000 RadlerInnen!
6:45 Uhr mit einem Kanonenschuss ging‘s für die 1. Startgruppe los. Ein letztes Busserl, um 6:53 fuhren wir durch den Startbogen. Die 238 Km warteten.
Rosi und viele die den Ötztaler schon gefahren sind warnten mich vor den 31 schnellen Kilometern bis Ötz. Ich dachte kurz an meinen Traum. Es hieß höllisch aufpassen, mit respektvollem Abstand zum Vordermann und am rechten Straßenrand galt’s den ersten Streckenabschnitt im Feld mit ca. 4200 Gleichgesinnten heil zurückzulegen. Trotz einiger Stürzte im Feld und zwei Notbremsungen war die schnelle Fahrt nicht so gefährlich wie mir prophezeit wurde.

Ötz, bei Seppi kurz umziehen und der Anstieg nach Kühtai beginnt
In Ötz erwartete uns Seppi mit warmen Tee, er nahm uns Windjacken, Beinlinge und lange Handschuhe ab, denn für den 18,5 Km langen Anstieg zum Kühtai wollten wir jeden unnötigen Ballast loswerden. Ich hatte mir vor dem Marathon so meine Taktik zurechtgelegt. Jeden Berg um ca. 5 Minuten schneller als Rosi zu fahren. Ob sich das ausgehen würde? Den Aufstieg zum Kühtai ging ich langsam an. Es waren 1.200 Höhenmeter und Steigungen bis 18,5 % zu bezwingen. Mitten im steilsten Anstieg befand sich baustellenbedingt eine Engstelle die zudem nicht asphaltiert war. Es bildete sich ein Stau. Alle Radler mussten ihr Gefährt ca. 500 Meter schieben. In dem Gedränge konnte Rosi wieder zu mir aufschließen – nichts war mit meinem Vorsprung! Fast gleichzeitig erreichten wir Kühtai.
Kematen, auf geht's zum Brenner
Dort wurden wir vom halben Familienclan erwartet:
Walter, Maria, Ramona, Martin und Simon
Lisi und Marko
Bernhard, Alexander, Markus und Magdalena
Von Kematen bis zum Brenner radelten unsere zwei Jungs Bernhard und Alexander mit. Im Windschatten der Beiden war Innsbruck schnell erreicht. Am Anstieg zum Bergisel wurde es Rosi zu schnell, deshalb machte Bernhard für mich und Alexander für Rosi das Tempo. Um endlich auf Rosi einen Vorsprung herauszufahren trieb ich Bernhard immer wieder an. Mein Tempomacher überholte Gruppe um Gruppe, es war ein riesiger Spaß. Bei Gries ging Bernhard die Luft aus, so fuhr ich über meine Verhältnisse weiter zum Brenner.
Brenner erreicht, Empfangskomitee:
Karin und Peter, Felix und Valentina (kamen von Kühtai)
Lisi und Marko (kamen von Kematen)
Seppi, war in Ötz und Kematen (der ab hier mitradelt)
Magdalena
Rosi kam mit Alexander 5 Minuten später zum Brenner. Die Hälfte des „Ötztalers“ zumindest der Kilometer nach war erreicht!
Mit frischem Proviant und mit Seppi als Betreuer ließ ich bis Sterzing die Räder richtig rollen. Aber irgendetwas stimmte nicht! Bei jedem Antritt verkrampften die Unterschenkel. Sollte das Tempo zum Brenner zu schnell gewesen sein? Am Anstieg zum Jaufen machte Seppi eine Pinkelpause – war mir sehr recht, hatte ja noch kein Wort über mein Leiden gesagt und hoffte mit lockerem Kurbeln wieder in Tritt zu kommen. Am linken Straßenrand machte ich eine kleine Inzinger Gruppe aus: Leni, Marina, Simon und Mario. Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Zwei Kehren weiter stieg ich kurz vom Rad, versuchte aber trotz Krämpfe weiterzufahren. Kam aber nur einige Kilometer weit. Ich musste vom Rad die Krämpfe waren zu stark. Mir war zum weinen, ich wusste am Jaufenpass schon Krämpfe zu haben bedeutet mein Traum vom Ötztaler ist wie eine Seifenblase geplatzt!
Legte mich am Straßenrand nieder. Seppi, mein treuer Begleiter hatte Cola, Brot und Kuchen dabei. In kürzester Zeit schlang ich Alles hinunter. Unzählige Radsportler radelten vorbei, ich hatte bei jedem das Gefühl, ich bin die größte Lachnummer. Als auch Rosi vorbeifuhr und ich ihr nachrief: „Fahr weiter und warte nicht!“ war ich auch moralisch am Boden. So leicht wollte ich aber nicht Aufgeben. Nahm alle meine Kräfte zusammen setzte mich aufs Rad, versuchte so locker wie möglich weiter zu kämpfen. Meine Gedanken spielten verrückt, zwischen Aufgabe, den Jaufenpass schaffen und irgendwie übers Timmelsjoch kommen, oder im Besenwagen Sölden erreichen.
Mit Seppis moralischer Unterstützung konnte ich wieder einen runden Tritt fahren. Mein Respekt vor jedem/jeder „Ötztaler FinisherIn“ wuchs mit jeder Kehre. Jetzt hatte ich auch Zeit das herrliche Bergpanorama zu genießen. In der vorletzten Kehre gab‘s noch eine kleine Überraschung. Joe und Gitti in den Inzinger Dressen feuerten mich an. Mit allen meinen Kräften schaffte ich den vorletzten Berg. ¾ der Strecke war erledigt.
Labstation am Jaufenpass
Rosi war (wartete sie etwa auf mich?) noch an der Labstation und Seppi hat für Verpflegung gesorgt. Hier das Menü: 2-mal Nudelsuppe, Brot mit Käseaufstrich und zum Abschluss einen Schluck „Red Bull“. So gestärkt fuhren wir gemeinsam die Abfahrt nach St. Leonhard hinunter.
Den Anstieg zu Timmelsjoch radelten wir gemeinsam. Jetzt wurde der Marathon langsam ein Genuss! Traum Wetter und keine Krämpfe mehr. So fuhren wir gemeinsam durch den Red Bull Bogen am Timmelsjoch, Seppi hat das tolle Foto geschossen!
Wir wurden von
Das Ziel in Sölden gemeinsam erreicht
Der Traum vom Ötztaler ging in Erfüllung. Hand in Hand, und mit kleinen Freudentränen (die aber niemand sah) unter der Radbrille überquerten wir die Ziellinie.
Zwei müde Radler
Rosi und Peter
Rosi: 11:45.58,5
Peter: 11:45.58,8
Wir haben das Ziel erreicht, danke für die tolle Unterstützung !
Besonders an:
!!! Seppi !!!
Peter und Karin mit Felix und Valentina
Walter und Maria mit Ramona, Martin und Simon
Lisi und Marko
Magdalena, Bernhard, Alexander und Markus
Allen die uns an der Strecke anfeuerten oder uns im Ziel gratulierten
glg zwei glückliche Finisher Rosi & Peter
zur Veranstalterseite Ötztaler Radmarathon
Freitag, 28. August 2009
Unser (Alp)Traum - der Ötztaler Radmarathon

Seit gut einem halben Jahr dreht sich bei Rosi und mir alles um den "Ötztaler"! Der Urlaub wurde zum Trainingslager, an den Wochenenden wurde zu dreier Blöcken geradelt und nach der Arbeit noch schnell eine Locherbodenrunde. So sammelte Rosi ca. 5 500, ich ca. 3 500 Km. Damit unser Traum nicht an der Technik scheitert habe ich heute unsere Rennräder auf Vordermann gebracht.
- neue Reifen und Schläuche
- neue Ketten
- alle Züge neu
- Bremsschalthebel zurückgebaut von 10 auf 9 fach - damit mit der Kompaktkurbel 34/50 der 9 fach Mountainbike Zahnkranz 11-32 gefahren werden kann. (für Insider: wir sind nur mittlere Hobbyfahrer und brauchen eine Notübersetzung wenn die Akkus leer werden oder die Krämpfe kommen)
Rosi ist ja schon eine erfahrene Ötztaler Marathon Radlerin. Ihr Ziel für heuer wäre 12 Minuten schneller als 2008 und damit unter 12 Stunden zu bleiben.
Mein Ziel wäre in erster Linie zu Finischen. Ich habe einen höllischen Respekt vor den 238 Km und den 5 500 Höhenmetern und ich weiß noch nicht wie ich den Marathon angehen werde. Schön wäre es, gemeinsam die Ziellinie in Sölden zu überqueren. Ich vergleiche den Ötztaler mit unserer 26 jährigen Ehe - gemeinsam muß man sich Alles erarbeiten, manchmal geht's leicht - bergab, dann muss man hart arbeiten - bergauf, aber es ist immer wieder schön ein gemeinsames Ziel zu erreichen um sich einen Traum zu erfüllen!
lg. ein leicht nervöser Peter



