Sonntag, 9. August 2009

Im Schlauchboot bis nach Wien - Start

Heute früh um 7:30 startete in Inzing Markus mit seinen zwei Freunden Christian und Philipp mit 2 Schlauchbooten ihr "Abenteuer" den Inn und der Donau entlang bis nach Wien zu kommen.
Hier die Bilder vom Start heute Morgen.



PS: Wir versuchen mittels SMS und Handykamera täglich einen Kurzbericht zu machen.

Noch 21 Tage bis zum Ötztaler

Heute sind es noch drei Wochen bis zum Ötztaler! Die geplanten 5000 Trainingskilometer hat Rosi gestern vollgemacht. Meine 3300 Km sind noch etwas mager aber bei gutem Wetter kann ich sicher noch einige Trainingskilometer sammeln. Wir fahren sehr viel gemeinsam, wie man bei den unteren Bildern sieht.
Halber Ötztaler: vom Brenner gings zum Jaufenpaß (Foto) weiter übers Timmelsjoch und zurück nach Hause
Autofreier Tag: Sella Runde

Trainingsrunde Kühtai

Liebe Grüße Rosi und Peter

Dienstag, 14. Juli 2009

Logbuch - von Expeditions Chef Christian

Logbuch der Besatzung der Expeditionsboote „Challenger“ & „Zoom“.
Crew: Christian Walch, Markus Egger & Philipp Hurmann;

Tag 1: (09.08.09)

Start in Inzing bei der Sandbank um 08:40 – leicht bewölkt, ca. 17°C;
Nach wenigen Metern traten die ersten Turbulenzen auf – starke Strömungen steuerbords u das Boot kam ins Schlingern. Durch Erfahrung u pure Manneskraft konnte der Kurs von 117°, 23° souverän gehalten werden.
08:53: Antreffen der ersten Schaulustigen an der Zirler Brücke. Scheinbar leicht alkoholisiert belächeln sie unsere Expedition.
09:58: Ankunft Innsbruck, die erste Brücke wird passiert u wir ehren unsere Landeshauptstadt mit gezogenem Hut.
10:25: Erster Kontakt mit einem Brückenpfeiler (Hallerstraße), kontrolliert touchiert, Hemsen(Philipp) ging fast von Bord. Auch dem Beiboot ist nichts passiert.
10:30: Wir verlassen Innsbruck u ziehen weiter gen Osten.
11:15 Beim ersten Versuch auf Anhieb den 360-er geschafft.
11:57: Mittagessen 3 Minuten zu früh begonnen – Hemsen hat gequängelt.
Menü: Schwarzbrot mit Landjäger & Eistee.
12:11: Kurze Schrecksekunde. Ein Polizist wartet auf einer Brücke, schaut kurz, zieht dann aber wieder von Dannen.
12:45: Wir erreichen Schwaz. Markus u Christian jucken die Hintern.
Wetter sonnig, ca. 23°C;
14:45: Brixlegg – Die erste Stromschnelle! Mit 10 Liter mehr Wasser an Bord wird die Reise ohne Verluste fortgesetzt.
17:45: Ankunft bei der ersten Wehre (Staustufe). Aufgrund der großen Ungewissheit hielten wir ca. 300 Meter zu früh u schleppten unser Beiboot samt Fass die besagte Länge.
(rechtes Innufer)
Mit der Hilfe von Peter u ein paar Einheimischen haben wir den richtigen Weg gefunden.
-> Nach 300 Meter zurückpaddeln, einer kräftezehrend Flussüberquerung u 1½ stündigen herumschleppen der Utensilien konnte die Fahre fortgesetzt werden. (linkes Innufer)
(19:00 Hemsen’s Schlapper ging fast verloren, Christian stellte einen Weitwurf- u anschließend einen 50m-Sprint-Rekord auf…)
19:30: Die Besatzung vernahm ein lautes Getöse u erwartete den Zulauf einer Wehre – geschätzte 5 Meter vor dem „Hindernis“ erkannten wir eine künstliche Stromschnelle.
Die einzige Möglichkeit war nun: rein ins Boot u festhalten. Dank unserer großen seefahrerischen Kenntnissen konnten wir uns durch die meterhohen Wellen manövrieren.
20:55: Ankunft beim Kraftwerk Kufstein (linkes Innufer)
Nach langer Suche wurde ein idealer Schlafplatz gefunden. (neben einem Radweg u der Autobahn)
21:45: Das erste Abendessen wurde zubereitet.
Menü: Kartoffelgulasch m. Frankfurter u. Brot & Eistee/Apfelsaft.
22:50: Schlafenszeit.

Tag 2: (10.08.09)

05:40: leicht bewölkt, ca. 14°C; Die Nacht wurde gut überstanden, außer dass uns eine Nacktschneckenplage heimgesucht hat.
Die Crew erkundet die Umgebung u bespricht den Fortlauf der Expedition.
06:10: Frühstück – Jausenwurst m. Brot & Eistee;
07:03: Aufbruchsstimmung – Das Gepäck u die Boote wieder ca. 200m ums KW getragen.
08:08: Endlich können wir wieder in See stechen u verlassen das KW Langkampfen/Kufstein.
08:30: Wir erreichen Kufstein.
09:00: Wir erreichen Deutschland.
à Einschub: Der Inn gleicht seit dem KW einem See. Paddeln ist angesagt!
10:15: Wir erreichen das KW Ebbs-Oberndorf (Ausstieg rechtes Innufer)
Wieder einige Meter tragen, doch mittlerweile sind wir darin geübt.
11:23: Wir verlassen das KW u ohne Strömung geht’s weiter.
14:00: Ankunft beim nächsten KW (Ausstieg links)
Nach langer Suche konnte ein Weg durch unwegsames Gelände (Lehmboden u Moor) gefunden werden.
15:11: Das KW wird verlassen.
16:55: Nächstes KW (Rosenheim) wurde erreicht. (Ausstieg rechts)
18:19: KW wird verlassen - gute Beschilderung, weiter Weg, unfähige Einheimische.
20:30: Wir legen vor dem nächsten KW (Feldkirchen) an. Kurz vorm Anlegen kam ein Gewitter auf – sehr starker Regen.
21:05: Zelt aufgebaut u wir sitzen endlich im Trockenen.
21:35: Abendessen (ohne Hemsen – Grund: Ravioli)
Menü: Ravioli m Brot & Eistee / Tortilla Chips (mit Hemsen)
22:17: Schlafenszeit

Tag 3: (11.08.09)

05:30:
Wir stehen auf u suchen den Weg ums KW. Danach bauen wir alles ab.
08:30: Abfahrt Richtung Wasserburg.
10:33: Wir erreichen das nächste KW (Wasserburg – Ausstieg rechts)
11:22: Die Fahr wird fortgesetzt u wir durchfahren Wasserburg.
12:05: Mittag / Menü: Dosenhering m. Tomatensoße & Eistee;
13:52: Ankunft beim nächsten KW. (Teufelsbruck – Ausstieg links)
14:45: Wir verlassen das KW.
16:27: Wir erreichen das nächste KW (Jettenbach – Ausstieg rechts)
Nach 3x 600m hin u zurück haben wir uns die Umgebung (KW bzw. Wehr) etwas genauer angesehen.
19:50: Abendessen / Menü: Chili con Carne m. Brot & Apfelsaft;
22:30: Schlafenszeit.

Tag 4: (12.08.09)

05:45:
Aufstehen u zusammenpacken;
07:00: Abfahrt u wir verlassen das KW.
12:00: Mittagessen / Menü: Landjäger m. Brot, Senf & Apfelsaft;
12:45: Ankunft beim KW Neuötting – Ausstieg rechts;
14:37: Wir verlassen das KW.
16:05: Wir erreichen das nächste KW (Perach – Ausstieg rechts)
16:43: Abfahrt;
18:10: Ankunft beim nächsten KW (Stammham – Ausstieg links)
19:05: Nach perfektem Umsteigen verlassen wir das KW.
20:32: Wir landen auf einem Schotterhügel – ein sehr schöner Schlafplatz (österr. Boden)
21:00: Abendessen / Menü: Gefüllte Paprika & Eistee;
22:29: Schlafenszeit

Tag 5: (13.08.09)


05:50: Die Crew steht auf u packt zusammen.
07:07: Wir brechen auf.
08:40: Wir erreichen das KW Simbach/Braunau – Ausstieg rechts.
09:15: Mit dem ersten Bootumsetztwagen geht das Umsteigen viel kraftsparender u schneller – verlassen KW.
12:03: Wir erreichen das KW Ering – Ausstieg rechts.
12:25: Durch die Bootumsetztwagen sind wir jetzt viel schneller – KW verlassen;
15:07: Ankunft KW Eggelsdorf/Obernberg – Ausstieg rechts;
Die Anfahrt war sehr schlecht beschildert. Ein unglaublich „fetter“ Inn (3 Teile - Vogelinseln) u viele Sandbänke erschwerten das Anlegen. Wenigstens haben wir ein Paar exotische Tiere zu Gesicht bekommen – Flamingos!
15:55: Obwohl wir keine Hilfsmittel zur Verfügung hatten verlief der Wechsel sehr schnell u wir verlassen das KW.
16:10: Kurzer Kontakt mit (wahrscheinlich) einem Tiroler LKW-Fahrer. Er machte sich lautstark bemerkbar, als er über die Brücke fuhr.
19:15: Wir legen an u richten den Schlafplatz her.
20:00: Abendessen / Menü: Chili con Carne m. Brot, Ravioli (ohne Hemsen) & Wasser;
21:00: Vom Zuckermangel getrieben, suchten Markus u Christian eine naheliegende Shell-Tankstelle auf u kauften 3 Päckchen „Gummischeiße“, 2 Lion-Riegel u 1 Cola.
Nach 5min totalem „reinhauen“ mussten wir aufhören u den Bauch arbeiten lassen…
21:43:
Schlafenszeit;

Tag 6: (14.08.09)


07:30: Die Crew hat verschlafen – schnell wird alles zusammen gepackt u für die Fahr vorbereitet.
08:10: Abfahrt vom Zeltplatz – bewölkt, ca. 16°C;
09:15: Wir erreichen das KW Schärding – Ausstieg rechts mit Bootwagen / links ohne
Erstes Antreffen von normalen Leuten (Österreicher) – Er hat uns den restlichen Weg genau erklärt.
10:00: Wir verlassen das KW. Trotz sehr weitem Weg recht schnell (Dank Umsetzwagen).
10:40: (Früh-)Stücken / Menü: Speck m. Brot & Wasser (ohne Hemsen)
13:17: Ankunft beim nächsten u letzen Innkraftwerk (Passau – Ausstieg rechts m. Umsetzwagen)
Wir können Passau schon sehen!
Markus u Christian schicken Hemsen den Umsetzwagen holen u richten währenddessen die boote zum Aufladen her. Er kommt zurück – ohne Wagen.
Hemsen-Zitat: „Do isch koans. Do kimmt lei soa Radlweg, koane Heisln,…“
Wir denken uns: „kann man halt nichts machen“ u fangen an unser Gepäck ums KW zu tragen. Kurz vor dem Einstieg sehen wir die Kammer in der sich die Wagen befinden. Der dumme, verpeilte Hemsen hat des übersehen…
Mit Wagen sind die Boote dann schnell rüber gebracht u um 14:10 legen wir ab.
14:22: Wir erreichen Passau – noch 2,2km bis in die Donau.
14:43: Wir erreichen die Donau – gleich langsam wie der Inn.
14:55: Erste Begegnung mit einem fetten Donauschiff namens „Donau“. Kurzer Stress, aber es verlief alles gut.
19:22: Ankunft beim KW Jochenstein – Ausstieg rechts m. Umsetzwagen.
Herzlicher Empfang u jetzt geht’s mit’n Auto ab nach Hause!

Montag, 20. April 2009

Schitour Hiaresleiten

Auf diese Tour habe ich mich schon lange gefreut. Mit Seppi als Bergführer gings mit Tanja, Maria und mir am frühen Morgen Richtung Inzinger Alm los. Wir stiegen zum Hundstalsee auf, weiter gings Richtung Koflerspitzen.
Wie man am kurzen Video sieht genossen wir die Abfahrt bei herrlichen Frühlingsbedingungen.

Dank an Bruder Seppi fürs Mitnehmen!

lg Rosi

42 195 - 3:51:18

Foto Rosi, bei Km 9

Heute kann ich es zugeben – mit fiel gestern am Heldenplatz ein riesen Stein vom Herzen!
Aber Alles der Reihe nach.
Die Vorbereitung auf den Wien Marathon liefen leider nicht wie geplant. Vor ca. vier Wochen verletzte ich mir bei einem Sturz den linken Zehenballen, an ein Training war dadurch zwei Wochen lang nicht zu denken. Mit Radfahren versuchte ich meine Form nicht ganz zu verlieren. Eine Woche vor dem Wien Marathon konnte ich 10 Kilometer ohne Schmerzen laufen, so entschied ich mich erst am Donnerstag, beim Marathon am Sonntag zu starten.
Da ich nicht wusste wie weit ich laufen kann, war’s mir sehr Recht, dass mich nur Rosi begleitete – es gab aber eine riesige Überraschung. Rosi und ich waren schon Abendessen, wir besprachen im Hotelzimmer den Ablauf für meinen „großen Tag“. Da klingelte das Handy, Seppi war am Telefon und sagte er sei auf der Fahrt nach Hause und wünsche mir alles Gute, er würde am Sonntag eine Schi tour auf die Peider machen und den Zieleinlauf der Spitzenläufer im Fernsehen verfolgen. Fünf Minuten später klopfte jemand an unserer Zimmertür – mir blieb die Spucke im Hals stecken – Seppi , Tanja, Lisi und Marko standen im Zimmer. Sie meinten, sie wollen mich bei meinem ersten Marathon unterstützen, das war für sie immer schon klar! Die Überraschung war perfekt gelungen! So nun zum Marathon.
Die Stimmung am Start war sensationell. 29 000 StarterInnen, Donauwalzerklänge, Bilderbuchwetter und die Unterstützung „meiner Fans"- Gänsehautstimmung pur ! !

Die ersten 20 Km vergingen wie eine 3 Km Trainingsrunde. Puls nicht über 155, ich wusste ja nicht wie mein Körper die Belastung verkraftet. Ich fühlte mich gut und getraute mich mein Tempo vorsichtig zu steigern. Da auch bei Km 35 der Mann mit den Hammer nicht kam und mich ab Km 38 Seppi und Marko begleiteten gab ich bis ins Ziel Vollgas. Zieleinlauf fast in Trance – ein 12 Jahre alter Traum ging in Erfüllung. Zeit nicht ganz so wichtig- bin aber stolz unter 4 Stunden geblieben zu sein.


Danke für die super Unterstützung an Rosi, Lisi, Tanja, Seppi und Marko.

Ein glücklicher Finisher
Link zum Wien Marathon

Schitour Magdalena und Theresa



Am 6. April lud mich meine Cousine Theresa zu einer Schitour ein. Wir fuhren mit dem Auto nach Seefeld. Von dort ging's bei super Wetter zur Roßhütte.
Bei fast menschenleerer Piste zogen wir unsere Schwünge wieder ins Tal.
Es war ein wunderschöner Tag!

lg. Magdalena